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| Die heilige Weiße Elster | ||||||||||||||
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![]() Die Weiße Elster entspring etwa 19 km oberhalb von Bad Elster in der heutigen Tschechischen Republik. Das Foto entstand etwa um 1899, vermutlich bei der Einweihung der heute noch unverändert bestehenden Quellenanlage. |
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Die heilige Weiße Elster
Die immer klare und helle Elster wurde bei den Sorben bis zu ihrer Quelle 'die Heilige' genannt; Zwote oder Zwotenau aber hat so viel geheißen als: 'Heiliges Tal', woher denn die Namen Zwötzen, Zoitzberg und Zoitzmühle auf uns gekommen sind. Robert Eisel, Sagenbuch des Vogtlandes, Gera 1871 |
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![]() Die Quelle der Weißen Elster nahe dem tschechischen Städtchen Aš (deutsch: Asch). Die Quelle entspringt etwa 10 km hinter der Tschechischen Grenze. Foto: Steffen Mokosch . |
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| Die unheimliche Elster
Die Elster hat ein heimtückisches Wesen und kein Jahr vergeht, wo sie nicht ein Opfer fordert. Sie lässt dann einen Laut, wie eine gellende Lache, hören, wobei das Wasser hoch aufspritzt. Ein alter Fischer in Pohlitz (auch andere alte Leute) haben es immer vorher gewusst, wenn wieder ein Mensch im Wasser umkommen werde; denn sie hatten die Elster "lachen" hören. Besonders bei einem Tümpel an der Biegung unterhalb der Eisenbahnbrücke unfern Pohlitz hat man die Erscheinung beobachtet; ebenso an der Zwerghöhle bei Stublach und am Kupferhammer bei Cuba, immer aber mit demselben traurigen Verluste. Ganz Ähnliches erzählt man sich vom Mühlegraben bei Gera; dort ist die Stelle bei der Heinrichsstraßen-Brücke die verrufenste. Robert Eisel, Sagenbuch des Vogtlandes, Gera 1871 |
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| Der Kochstein an der Oelse-Mündung
Am linken Ufer der Elster, wo die Oelse in sie einmündet, nahe der Clodramühle, ragt ein Fels hervor, in dessen Innerem hört man es unaufhörlich brodeln und kochen; der Stein ist auch danach benannt, denn er heißt der Kochstein. Etwas ganz Ähnliches bei der großen Zwergenhöhle an der Elster bei Stublach. 1 Kochwinkel heißt ein Forstdistrikt bei Tautenhein wegen der ihm unaufhörlich entsteigenden Dünste. 2 Immerewährendes Pispern, Zwitschern und Rauschen auch im Weinkeller des Wolfersdorfer Gutes. Sonst war darin die Marterkammer. 3 Bei Rubitz, in der unheimlichen Gegend der Scheibenwaldung, rechts im Lessengraben steht auf einem freien Platz eine alte, durch nichts zu beseitigende Fichte. Man hört es in ihr ununterbrochen brummen und summen. Robert Eisel, Sagenbuch des Vogtlandes, Gera 1871 |
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| Wasser ist mehr als H2O.
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