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Sagen von Elsterberg
Mündlich. Im Brunnen des Schlosses Elsterberg wohnt ein grüner Nix, der die Kinder hineinzieht. Er ist sehr tief und steht mit der Elster in Verbindung. Als die Herren von Lobdaburg es bewohnten, warf einmal ein Diener eine Ente, der er ein rotes Bändchen um den Hals gebunden hatte, hinein und siehe! er sah sie tief unten im Grunde auf der Elster schwimmen. Dort ist auch eine goldgefüllte Braupfanne, welche eine weiße Jungfrau mit einem großen Schwerte bewacht. Man sagt auch, dass die mittlere Glocke daselbst aus Silber bestehe, angeblich hat sie im 30jährigen Kriege ein General namens Bose aus Großglogau entführt und hierhergebracht. Ein anderes Glöckchen auf der Stadtkirche zu St. Lorenz war von Silber und läutete den Ablass ein, der sich so weit erstreckte als man ihren Schall hörte, und weil man dies in Bünau noch konnte, mussten die Bauern von da ein Fuder Getreide an die Elsterberger Geistlichkeit jährlich zinsen, ja, viele Nürnberger ließen sich auf dem dasigen Kirchhofe begraben, um jenes Ablasses teilhaftig zu werden. Im Schlosse wohnten einst Raubritter und diese hatten dasselbe mit einer anderen Feste, die am Fuße der Wessnitz auf einem steilen Hügel errichtet war, durch unterirdische Gänge und eine lederne Brücke in Verbindung gesetzt. Allein 1384 wurden diese Burgen erstürmt und ihre Besitzer hingerichtet. Johann Georg Theodor Gräße, Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dresden 1874 |
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| Wasser ist mehr als H2O.
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