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| Der Eichener See bei Schopfheim | ||||||||||||||
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Der See bei Eichen Auf einem Berg bei Eichen liegt das Becken eines Sees, welches bald ganz trocken und mit Feldfrüchten bebaut, bald mit Wasser gefüllt ist, das darin allenthalben hervorgequollen. Dieses brach einmal so schnell herein, dass ein Brautpaar, welches Hand in Hand in dem Becken ging, sich nicht mehr flüchten konnte und ertrank. Mit dem Bache in der Has'ler-Höhle und den Brunnen zu Tüllingen bei Lörrach steht der See in Verbindung; letztere fließen nicht, sobald er vorhanden ist. Nach der Sibyllen Weissagung bricht er einst aus und reißt halb Eichen und den westlichen Teil Schopfheims mit der Kirche weg. Der Schlüssel der letzteren wird dann in Höllstein wieder gefunden. Bernhard Baader, Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden, Karlsruhe 1851 |
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Der Eichener See bei Schopfheim 47° 38,735' N, 7° 51.791' O Manchmal taucht er wie zufällig aus dem Nichts auf, doch meistens ist sein Becken trocken, wie das umgebende Land - der Eichener See östlich von Schopfheim am Rande des Südschwarzwaldes. Es wird berichtet, dass man einst Häcksel in den See geworfen hat, der dann in dem bei Dossenbach entspringenden Bachtelengraben wieder zum Vorschein kam. Offenbar stehe der See mit einem unterirdischen Höhlensystem in Verbindung, denn mit dem Steigen und Fallen des Sees nehmen auch die Brunnen in Eichen und der Bach bei Dossenbach an Wassermenge zu. Auch will man beobachtet haben, dass der Bach in der Hasler Höhle und die Brunnen zu Tüllingen zu fließen aufhören, sobald der Eichener See in Erscheinung tritt.1 1 Johannes Künzig, Schwarzwald Sagen, Jena 1930 |
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